Team Rock´n Robot


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Worum geht es?

Was zum Geier ist das alles hier überhaupt???

Tja, worum geht es bei unserem Hobby eigentlich?
Wir von der German Roboteers Association (GRA) beschäftigen uns mit dem Bau und Betrieb von Schaukampfrobotern.
Ähnlich wie beim Boxen gibt es auch bei unserem doch ziemlich speziellen Hobby verschiedene Gewichtsklassen, in denen dann letztendlich gekämpft wird.

Hier ein Überblick über alle Gewichtsklassen:

Fleaweight 75 gr
Antweight 150 gr
Super Antweight 454 gr
Kilobot 1kg
Beetleweight 1,36 kg
Mantisweight 2,72 kg
Raptorweight 6 kg
Featherweight 13,6 kg
Lightweight 25 kg
Middleweight 54,5 kg
Heavyweight 100 kg
Superheavyweight 154,4 kg

Hier in Deutschland wird momentan nur in der Antweight (150 gr), Raptorweight (6 kg) und der Featherweight (13,6 kg) Gewichtsklasse gekämpft.
In Amerika gibt es noch fast all diese Gewichtsklassen, in Europa beschränkt es sich allgemein eigentlich eher auf die Antweight, Featherweight und Heavyweight Gewichtsklassen.
In Deutschland findet halbjährig immer das Mad-Metal-Machines Turnier statt; genaueres kann man hier entnehmen:
http://public.roboteers.org/mmm/
Da wir alle überall in Deutschland verteilt sind, findet wir uns alltäglich in unserem Forum wieder:
www.roboteers.org
Für Mitglieder gibt es sogar monatlich eine Mitgliederversammlung, in der Vereinsinterne Dinge besprochen werden.
Bevor man eben mit dem Bau eines Schaukampfroboters beginnt, sollte man sich gut überlegen, in welcher Gewichtsklasse man seinen Roboter bauen möchte. Dabei sollte man realistisch bleiben, jemand der sich noch nie mit Technik oder sonstigem beschäftigt hat, sollte nicht grade damit anfangen einen Heavyweight bauen zu wollen. Für Probleme, die während des Baus eigentlich IMMER mal auftauchen, kann man sein Problem im Forum einfach mal schildern und dann wird einem auch schon von ein paar freundlichen Zeitgenossen mit Lösungsvorschlägen geholfen.

Genauere Informationen zum Bau eines Schaukampfroboters könnt ihr unter dem Button "Wie bauen?" entnehmen.
Unser Hobby ist keinesfalls so gewalttätig oder brutal, wie es vielleicht im ersten Moment klingt, richtig kaputt geht eher mal selten etwas, man muss aber darauf vorbereitet sein, jederzeit etwas reparieren zu müssen.
Wichtig für den Anfang ist auch das Regelwerk einmal komplett durchgelesen zu haben, einfach drauflosbauen sollte man nicht, allerdings sind jedem seine eignen kreativen Ideen erlaubt. Eine richtige Anleitung, wie man seinen Schaukmapfroboter bauen soll, gibt es nicht.


Da es auf Events zu Schwierigkeiten kommen könnte, vorneweg: Teilnahme pro Team mindestens ein Erwachsener!
Jeder kann ein Team gründen, wenn er möchte, dazu braucht man keinen Antrag oder so... wichtig aber wie gesagt, ist, dass mindestens ein Erwachsener dabei ist. Beschränken sollte man sich auf höchstens 4 Personen pro Team. Jedes Team darf eigentlich so viele Roboter stellen, wie es möchte. Als Team hatte man eigentlich früher gearbeitet, als es noch um den Bau von Heavyweight Robotern ging. Momentan fehlen der GRA leider die finanziellen Mittel, solch ein Projekt aufleben zu lassen, man bräuchte dafür natürlich eine passende Arena, die wir so nicht finanzieren können. Eigentlich baut jeder seine eigenen Roboter, allerdings kann, bzw. soll man natürlich auch gemeinsam in höheren Gewichtsklassen ein Projekt auf die Beine (oder auf die Räder) stellen.
Ansonsten würde ich wirklich allen empfehlen sich erst mal Videos oder Bilder anzuschauen, damit sich jeder selbst ein Bild von dem ganzen machen kann, dann steigt erst die Lust auf mehr.

Auch wenn jeder sich jeder in der Arena am nächsten steht, so sind wir alle außerhalb der Arena eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig behilflich ist.
Brennt ein Regler durch, dann wird ein Regler von jemand anderem geliehen, bleibt einem die Zeit zwischen einem Kampf nicht mehr, dann hilft jemand anderes mit, hat man grade nichts zu tun, dann hilft man jemand anderem.
So ergibt sich dann auch eine tolle Gemeinschaft zwischen den Kontrahenten, das alles soll schließlich allen Beteiligten Spaß machen.
Zuschauer sind natürlich herzlich bekommen und wir verlangen auch keinen Eintritt.


Ein Kampf geht meist über 3 Minuten, in der man die Zeit bekommt, seine Gegner durch verschiedene Waffensysteme fahrunfähig zu machen. Das erreicht man, in dem man seine Gegner umkippt oder in die Grube schiebt.
Sollte nach dieser Zeit noch kein Ende in Sicht sein, so wird der Kampf abgebrochen und eine 3-köpfige Jury entscheidet, wer als Sieger aus dem Kampf hervorgeht.
Auch die holländischen Events von der DRG sind eine echte Bereicherung für uns, auf unseren Turnieren sind auch immer ein paar Holländer dabei und die Holländer haben auch noch eine größere Arena, welche für Heavys tauglich ist.

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